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Wir backen im Kindergarten oft – auch das ganze letzte Jahr mit Mehl von „Emmas Oma“.  Damit unsere Vorschulkinder sich vorstellen können woher, das Dinkel und Weizenmehl aus den braunen Tüten zu uns in die Teigschüssel gelangt, organisierte Katja Kiendl einen Ausflug für unsere Jungen und Mädchen an den Ort ihrer Kindheit.

.Einige Eltern „kutschierten“ netterweise die Kinder, Marie eine Praktikantin, die die Ausbildung zur Umweltpädagogin macht, und Hanna in Richtung Großaitingen und parkten schließlich im Hof der Schustermühle. Die ganze Müllersfamilie war ab jetzt für uns da:

 

Emmas Onkel, der Müller Markus Schuster nahm sich für uns viel Zeit, führte die Kinder über das Mühlengelände an der Singold und durch die Mühlengebäude, zeigte den Kindern, was in der Mühle passiert bis diese das Mehl in der Teigschüssel unterarbeiten können. Birgit Drexl, Christa und Alois Schuster sorgten mit dafür, dass wir und die Kinder uns wohlfühlten. Gleich zu Beginn faszinierte die Riesenwaage, auf der ein LKW das Getreide wog. Wir stellten fest, dass sich die digitale Anzeige auch verändert, wenn sich die Vorschulkinder Amy, Anna, Ava, Emma, Lisbeth, Malik, Matthias, Michael, Mona, Sophia und Veronika und wir Erwachsene – aber kein Vergleich mit der Badezimmerwaage zu Hause. Eine Führung bei der man z.B. einen schweren Mehlsack mit abfüllen, und wie ein echter Mühlenarbeiter stapeln darf, ist anstrengend. Brezen und Selbstgebackenes aus Mühlenmehl stärkt uns. Denn immer 2 – 3 Kinder durften im Personalaufzug wie echte Arbeiter auf den Mühlenturm. Besonders prickelnd war es beim Aussteigen durch die Bodengitter, wenn man zum Grund des Turmes blicken kann. Immer wieder öffneten sich Türen in der uns unbekannten Mühlenwelt: In diesem Raum dreht sich ein riesiges Rad.

Die Kraft dafür steckt im Wasser der vorbeifließenden Singold. Die beiden Müller Markus und Alois Schuster setzen für uns den „Rechen“ in Betrieb. Viel wäre noch zu erzählen von den riesigen Getreidemahlwerken.

Wir bedanken uns für die einzigartigen Mühleneindrücke, und die Gastfreundschaft bei allen Verwandten von Katja Kiendl.

Hanna Leibelt